Coronavirus-Blog: Das Wirus schlägt zu - BR24

Einsamer Mann Gesundheit Energische

Jetzt abonnieren Malaienbärin Lotinkas Leben begann wohl tragisch. Sie stammt aus einer Auffangstation in Vietnam, wo sie landete, weil sie irgendwo illegal als Haustier gehalten und schliesslich von den Behörden konfisziert wurde. Ihre Mutter wurde wahrscheinlich wegen der in der chinesischen Medizin begehrten Bärengalle gewildert lesen Sie hier mehr dazudas Jungtier wurde mitgenommen und von Menschen aufgezogen. Ein Schicksal, wie es Tausende von Bären in Südostasien ereilt. Von der Auffangstation kam Lotinka ins europäische Erhaltungszuchtprogramm für Malaienbären, die kleinsten Vertreter der Familie der Bären. Dieses führte sie erst in einen Zoo in die damalige Tschechoslowakei, in den ern zügelte sie nach Frankfurt. Den Stress des Umbaus wollte man der Bärin nicht zumuten und suchte einen Platz, an dem sie vorübergehend bleiben konnte. Basel sagte zu. Lotti, wie sie in Basel genannt wird, ist heute stolze 33 Jahre alt und damit der zweitälteste Malaienbär Europas.

Nd-Kompakt

Allgemeinheit Welt steht praktisch still, und trotzdem bewegt sich so viel. Menschen sichern einander, es wird zusammen geholfen und angepackt. Wirus statt Virus! Unser Corona-Blog. Auch die staatlichen Kunst- und Kulturbetriebe bieten in Corona-Zeiten ein reichhaltiges digitales Angebot durch alle Kunst- und Kultursparten hindurch. Weiter Informationen und einen Überblick über die staatlichen Kunst- und Kulturangebote in Bayern finden Sie hier. Das Bolschoi Theater in Moskau zeigt Ballett- und Opernaufführungen im Internet Zum Start stand am Welttheatertag am Freitagabend Schwanensee auf dem Programm des Youtube-Kanals des legendären russischen Staatstheaters.

Warum meine Generation zu blöd für die Liebe ist

Tristes Porträt der Brandenburger Provinz oder Loblied auf die Freundschaft? Social distancing, das wird uns von staats- und gesundheitswegen zurzeit ständig eingebimst - social distancing ist die Kunst, sich nah wenig kommen und dennoch fern zu überbleiben oder umgekehrt. Eine Art herzlicher Berührungsabstand, den - Achtung Klischee - drei Gruppen besonders dann gut beherrschen, wenn sie deckungsgleich sind: Männer, Dorfbewohner, Brandenburger. Wenn zwei Männer Mitte 40 inmitten verblühter Landschaften lautstark übers Leben, Allgemeinheit Liebe, den Rest philosophieren und dabei räumlich wie emotional stets 1,5 Meter soziale Distanz wahren, könnte das Fernsehen dafür also keinen besseren Ort finden als irgendwo im Nirgendwo der ostdeutschen Provinz. Zeit totschlagen. Warten und dabei mit jedem Problem konfrontiert werden, das der westdeutsch geprägte Zeitgeist dem realsozialistisch sozialisierten unterjubelt. So kriegen es Ralf und Hannes - mit autobiografischer Perfektion verkörpert von den Ostberlinern Felix Kramer und Ronald Zehrfeld - tagein tagaus mit Ödnis und Armut, Nazis und Trägheit, Frauenmangel und Männergewalt, mieser Laune und noch mieserem Handyempfang zu tun. Allerdings nur, weil Regisseur Dirk Kummer seine Protagonisten keine der Minuten vorführt, geschweige denn lächerlich macht. Im Gegenteil: Vom ernteunfallversehrten Hannes bis zum gefallenen Diplom-Ingenieur Ralf behalten hier selbst jene ihre Würde, die sie anderen durchgebraten zubilligen.

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