Das Haus der Mädchen

Die Bekanntschaft mit einzelnen Mädchen Langersehnten

Ich werde Dich nie wiedersehen, Blanca, das macht mich jetzt recht traurig, weil ich Dich in diesem Augenblicke nicht blos liebe, sondern weil ich sehr verliebt in Dich bin. Du würdest Deinen starken Alphons gar nicht wieder erkennen, der vor vier Wochen thränenlos von Dir Abschied nahm — ich war ein starres Tuch von dunkelrother, straffer Seide, jetzt ist das Tuch von Thränen durchgeweicht, es flattert nicht mehr und ist zusammengedrückt in eine kleine Ecke. Mädchen meiner inneren Schönheit, klare, sonnige Blanca! Treue ist eine Schwäche; wir wollen unser Versprechen halten: einander nicht treu sein.

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Leben[ Bearbeiten Quelltext bearbeiten ] Elisabeth Pletscher stellte ihr Leben stets in den Dienst der Allgemeinheit und wurde von Zeitgenossen als prägende Persönlichkeit erlebt, Allgemeinheit authentisch und engagiert für Gerechtigkeit eintrat. Durch ihre Zielstrebigkeit und Zivilcourage wurde sie für etliche Menschen zu einem Vorbild, insbesondere als ausserrhodische Vorkämpferin der Frauenbewegung. Die Beweggründe für ihr lebenslanges Engagement entstanden schon in ihrer frühesten Kindheit: Elisabeth Pletscher wuchs in bescheidenen finanziellen Verhältnissen in einem Frauenhaushalt auf und wurde in den ersten zwei Jahrzehnten ihres Lebens oft Zeugin von Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Sie lebte einfach, verbrachte ihre berufliche Laufbahn am Universitätsspital Zürich als Cheflaborantin und die zweite Lebenshälfte in ihrer Heimat Trogen. Dabei wurde sie auch historische Zeitzeugin des Jahrhunderts und machte die Bekanntschaft etlicher Persönlichkeiten. Am

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