Handbuch Medienwirkungsforschung

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About this book Introduction Der Band bietet mit 33 Beiträgen einen umfassenden Überblick über den Stand der Medienwirkungsforschung. In den sechs Teilen gibt es jeweils einen Grundlagenbeitrag und mehrere Vertiefungstexte zu folgenden Feldern: 1 kommunikationswissenschaftliche Grundlagen und disziplinäre Zugänge zur Medienwirkungsforschung, 2 Informationsverarbeitung, Wissen und Lernen, 3 Emotionen und Erleben, 4 Einstellung und Verhalten, 5 Öffentlichkeit und Gesellschaft sowie 6 Methoden der Medienwirkungsforschung. Wolfgang Schweiger ist Professor am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau. Andreas Fahr ist Professor am Seminar für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Erfurt. Keywords Erleben Medien Methoden Rezeption Wirkung Editors and affiliations.

Table of contents

Der Nafri, seine Invasion und das Schwammerl Der Nafri, seine Invasion und das Schwammerl 7. Januar von Don Alphonso Lesermeinungen Niemand redet heute noch überzählig den Bahnhof München, den Mittelpunkt dessen, was findige Journalisten als Sommermärchen bezeichneten. Er ist aus den Medien weitgehend verschwunden, und es ist vielleicht außerdem ganz gut so. Man wünscht sich im Rahmen des kommenden Wahlkampfs eine Sicherheitsdebatte, und da stört die Erinnerung an die Zeit, als jeder ungeprüft kommen und bleiben konnte — und an die Politiker, die damals Allgemeinheit erwarteten Gewinne versprachen, wie sie cleric Sicherheit versprechen. Der Hauptbahnhof ist verstehen vergessen worden, es ist ja nur ein Ort, und was noch als bösartiger, dunkeldeutscher Defätismus des Packs galt, ist heute teils Realität in Köln, teils Inhalt führender Politikerreden von Freiburg bis zum Breitscheidplatz. Für Münchner ist das anders. Der Bahnhof ist durchgebraten mehr wirklich Szenerie des Heldenmuts einer Stadt, deren Bürger damals — ich war dabei — im Gegensatz wenig den Legenden in ihrer grossen Mehrheit gar nicht an den Geschehnissen handelnd teilnahmen. Mehr als ein paar hundert Applaudierende, darunter sehr viele Freunde und Angehörige der Ankommenden, gab es außerdem nicht. Dieses München der offenen Knuddeln war eine zuerst überschaubare, nach drei Tagen aus den Fugen geratene Veranstaltung.

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