Black Mirror : Fernsehserie/Episodenliste

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Ashley Madison und die Auspeitschung der Datenwilligen Ashley Madison und die Auspeitschung der Datenwilligen August von Don Alphonso 77 Lesermeinungen 9,7 GB Daten der Seitensprungseite Ashley Madison sollen es sein, die gestern im sog. Schon seit Juli ist bekannt, dass sie offensichtlich weitgehenden Zugriff auf die Server der kanadischen Firma Avid Life Media hatten, die neben Ashley Madison auch Cougar Life und Established Men betreibt — dort können erheblich ältere Frauen und Männer nach jungen, mehr an Zuwendung denn Zuneigung interessierten Menschen suchen. Einen sonderlich guten Ruf hatten die Seiten trotz des unbestrittenen kommerziellen Erfolges noch nie: So sollen Frauenprofile für die meist männlichen, für den Kontakt zahlenden Nutzer erfunden worden sein, und zusätzlich verlangte man Gebühren, wenn die Daten der Nutzer nach Ende der Mitgliedschaft wirklich gelöscht werden sollen. Angeblich soll diese Geschäftspraxis und die vermutete Speicherung der Daten trotz Bezahlung der Anlass für die Hacker gewesen sein, den Angriff durchzuführen und danach die Schliessung der Seiten zu fordern — oder sie würden die Daten veröffentlichen. Avid Life Media gab den Zugriff zu, leitete Ermittlungen eindie bislang ohne Ergebnis blieben, und bot Nutzern nun wenigstens an, ihre Profile kostenlos zu löschen. Das war zu spät, wenn es sich jetzt um die echten Daten handelt, die sich im Internet gerade in Windeseile verbreiten. Es gibt noch keine Bestätigung seitens der bestohlenen Firma, die im Moment noch prüft, und zumindest behauptet, die kompletten Kreditkartennummern der Kunden könnten nicht gestohlen sein. Das hindert Nutzer nicht daran, sich durch die Daten zu wühlen.

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Seite 2 38 Prozent der Jugendlichen haben schon Fremde aus dem Internet getroffen Das Flirtverhalten von Jugendlichen im Internet ist in der Schweiz noch non genauer untersucht worden. Wenn man einen Blick in die aktuelle JAMES-Studie zur Mediennutzung von Jugendlichen wirft, wird aber deutlich, dass auch sie das Internet dazu nutzen, andere kennenzulernen, sich anzunähern. Denn ganze 38 Prozent der nachher Jährigen haben bereits Menschen getroffen, Allgemeinheit sie im Internet kennengelernt haben. Ansonsten konzentriert sich die Studie auf das Risikoverhalten im Bereich Onlineflirt: 12 Prozent der Jungen und 5 Prozent der Mädchen geben an, bereits aufreizende Bilder von sich virtuell verschickt zu haben. Das heisst, sie wurden von Fremden im Internet unerwünscht und mit sexuellen Absichten angesprochen. Gerade weil viele Jugendliche die Erfahrung gemacht hätten, dass Eltern und Grosseltern ihre Beziehung nicht hätten erhalten können, wünschten sich viele Jugendliche, dass es in ihrer Langzeitbeziehung anders sei. Aber sie wüssten auch, dass die erste Liebe nicht die letzte sei. Eltern wünschen sich in erster Linie, dass ihre Teenager bei der ersten Liebe und bei den Flirtspielchen im Netz so wenig wie möglich verletzt werden.

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